Archeage

Die ArcheAge-Situation

Der Start des Sandbox-MMORPGs ArcheAge verlief alles andere als gut und auch die Kommunikation mit Publisher Trion Worlds verärgert die Fans.

Wenn ein MMORPG bereits zum Headstart mit Serverüberlastungen zu kämpfen hat, dann sollte dies ein Warnzeichen sein. Warteschlangen für Vorbesteller sind unangenehm; doch dass noch mehr Spieler mit dem offiziellen Start in die Fantasywelt strömen, sollte auch klar sein. Daher war es für viele Spieler ein Schock zu erfahren, dass Publisher Trion Worlds zum offiziellen Start des MMORPGs ArcheAge keine weiteren Server geplant hatte. Trotz Wartezeiten und Zunahme der Spieleranzahl bliebt die Serverkapazität vorerst gleich.

Entsprechend gestaltete sich dann auch der offizielle Start von ArcheAge am 16. September. Warteschlangen, in denen Spieler Positionen von 3.000 und mehr einnehmen mussten, sorgten für Frust, da es vielen Fans überhaupt nicht mehr möglich war, sich einzuloggen. Zwei weitere Server kamen hinzu, welche aber dem Ansturm nicht wirklich Herr werden konnten. Noch immer gibt es lange Verzögerungen, in denen die Spieler mehrere Stunden verharren müssen. Entsprechend negativ ist aktuell die Stimmung in der Community.

Jetzt hat sich Scott Hartsman, CEO bei Trion Worlds, zu der Situation gemeldet. Er erklärt, dass sie nicht einfach beliebig viele Server eröffnen können, da die Hardware zu dem Zweck auch gekauft werden müssen. Und in der Regel ebbt die Flut an Spielern bei einem neu gestarteten MMORPG über die ersten Wochen hinweg auch wieder ab, so Hartsman. In dem Fall hätte die amerikanische Entwickler- und Publisherfirma teure Hardware umsonst erworben und könnte diese dann nicht mehr nutzen, weil die Welten nicht länger ausgelastet wären. Dennoch hätte Trion Words nun doch neue Hardware besorgt und wäre aktuell damit beschäftigt Server aufzusetzen, die in den kommenden Tagen live gehen. Zudem sei vorgesehen, inaktive Spieler schneller automatisch auszuloggen, um so flotter andere User auf die Server lassen zu können. Zusätzlich will das Unternehmen die Kommunikation zwischen der Community und sich  generell verbessern, auch, was den Support angeht.

Das sind dringend nötige Aktionen, die hoffentlich bald für Besserung sorgen werden. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack bei diesem missglückten Launch des Sandbox MMORPGs ArcheAge haften.

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